Lebendiger Adventskalender – Informationsveranstaltung

Der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. initiert in Letter einen lebendigen Adventskalender.

In der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit vergessen wir schnell, wie schön die Adventszeit sein kann. Wir wollen in diesem Jahr mit dem 1. Lebendigen Adventskalender dazu beitragen, die Adventszeit besinnlicher zu erleben und mit anderen zusammen Gemeinschaft zu pflegen und Zeit zu teilen.
Vom 01.-24.Dezember wird jeweils um 18.00 Uhr an einem anderen Haus ein Adventsfenster „geöffnet“. Bei einem kleinen Programm mit verschiedenen Elementen (z.B. Tee, Kekse, eine Geschichte, ein Lied, …) soll der Advent als besondere Zeit neu in unser Bewusstsein rücken.

Wer macht mit?

Informationsveranstaltung für alle Interessierten
wann? Montag 28.10.19 um 18 Uhr
Wo? Kursana

Sonniges Kastanienfest

Bei schönstem Sonnenschein fand am Samstag, 21.9.19 das traditionelle Kastanienfest in Letter statt und lockte zahlreiche Besucher. Der Stand des Vereins „Letter-fit: Miteinander-füreinander“ e.V. war gut besucht. Sowohl die Informationstafeln lockten zahlreiche Interessierte an wie auch die Spiele. Sowohl beim Murmeleimer wie beim Glücksrad bildeten sich zeitweise Schlangen. Die Handzettel, die auf die Infoveranstaltung zum Lebendigen Adventskalender in Letter hinweisen, fanden reichlich Absatz. Die ersten Angebote für ein Fenster liegen bereits vor.

Gute Nachbarschaft

So der Titel der Tagung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, organisiert von der LAG soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. in Hannover.
Programm: https://www.lag-nds.de/blog/gute-nachbarschaft-wer…

Minister Olaf Lies wies in seiner Eröffnungsrede drauf hin, daß die Fördersumme für Gemeinwesenprojekte von 1,7 Mio Euro auf 4 Mio Euro erhöht wurde und er stellte eine Verstetigung in Aussicht. Auch wies er auf das Niedersächsische Quartiersgesetz  hin, daß sich gerade in der Beratung befindet.(https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presse…)

„Was braucht Gute Nachbarschaft?“ – die drei Vorträge zur Perspektive von Verwaltung, Stadtplanung und Gemeinwesenarbeit waren sehr informativ und beleuchteten verschiedene Annäherungen zum Thema.

Sehr interessant die beiden Foren, in denen jeweils 2 Städte ihre Ansätze vorstellten. Auch eindrucksvoll die hohe Bürgermeisterdichte, die zeigt, daß die Verwaltungsspitze die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Gemeinwesenarbeit erkannt haben und umsetzen.

Die Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung ab und stellte auch Forderungen auf wie z.B. die Gemeinwesenarbeit zur Pflichtaufgabe der Kommunen zu machen.

Hier einige Splitter der Veranstaltung:
„Gute Nachbarschaft braucht Gemeinwesenarbeit “

“ Gelegenheitsstrukturen zur zwanglosen (interkulturellen) Begegnung schaffen“

„Sozialarbeit ist zu kurz gegriffen“

„Jedes Dorf/Stadtteil hat andere Strukturen und andere Bedürfnisse“

„Bedarfe müssen vor Ort gedeckt werden“

„Ungleiches muß ungleich behandelt werden“

„Ehrenamt braucht Hauptamt“

„Gemeinwesenarbeit ist ein Konsolidisierungsprogramm“

„Gemeinwesenarbeit ist die Stadtentwicklung der Zukunft“
hoffentlich in der nahen Zukunft auch in Letter

Seelzer Dialog 2019

Am 3.9.19 wurde der diesjährige Ehrenamtspreis in Seelze verliehen. Auch der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. gehörte zu den 17 Nominierten. Immerhin hat es zum Gruppenbild gereicht. Zu den Preisträgern gehörten nur Männer, was auch hier die Frage nach der Frauenquote aufkommen läßt, denn unter den Nominierten gab es auch ausreichend preiswürdige Frauen.
Die Stadt Seelze sollte auch andere Möglichkeiten haben, Menschen für ihr Lebenswerk in Seelze auszuzeichnen. Bei einer Ehrung für das Ehrenamt ist es sicher das falsche Signal, wenn es nur für das Lebenswerk vergeben wird. So gewinnt man keine neuen Ehrenamtlichen, sondern schreckt eher ab.
Ansonsten eine nette Veranstaltung.Schön waren die Videos von den Nominierten.
Ab heute gibt es von der Hannoverschen Kaffeemanufaktur auch eine „Seelzer Mischung“ z.B. bei Edeka.

Heißes Bewohnerinitiativentreffen in Emden

Das dritte niedersachsenweiter Bewohnerinitiativentreffen der LAG soziale Brennpunkte Niedersachsen in diesem Jahr fand an einem der heißesten Tage in Emden statt. Mehr als 55 Leute und 12 Initiativen aus Niedersachsen trafen sich dort um voneinander zu lernen.

Die erweiterte Vorstellungsrunde drehte sich um die Fragen „Was sind zur Zeit die größten Herausforderungen?“ und „Was können andere von euch lernen?“
Der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. hat nach wie vor die große Herausforderung „fehlender Raum für Gemeinwesenarbeit“. Gewinnung von neuen Mitstreitern, insbes. Jugendliche, ist ein alle verbindenes Thema. Vom Verein Letter-fit wie auch von vielen anderen Initiativen kann man lernen, daß es auf Ausdauer, Hartnäckigkeit und hohe Frustrationstoleranz ankommt.

Von der Stadt Emden können andere Kommunen lernen: Emden hat die Verwaltung so umgebaut, daß alle kommunalen Gemeinwesenaktivitäten im Fachdienst Gemeinwesenarbeit gebündelt wurden. Auch eine Lösung für Seelze?
Ebenfalls nachahmenswert ist auch der Stadtteilfonds, mit dem bürgerschaftliche Projekte in Emden gefördert werden.

Start der Veranstaltung war im Kulturbunker, ein Mehrgenerationenhaus. Nach dem Mittagessen gab es eine Stadtrundfahrt entlang der anderen Initiativen wie der Leuschner-Treff, Transvaal oder Schulhaus Borsum. Ausklang war im Stadtteiltreff „Unner de Boomen“ wo es herrlichen selbstgebackenen Kuchen gab.

siehe auch: https://www.lag-nds.de/blog/moin-leeve-lueuet-aust…

Sonnige Stadtführung Letter

Der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. freute sich, daß bei dem warmen Wetter 9 Teilnehmer zur 4. Stadtführung des Vereins erschienen sind. Die ca. 1,5 km lange Strecke dauerte dank der ausführlichen Erläuterungen von Jörn Herrmann, den alten Ansichten von Petra Scholl und den zahlreichen eigenen Beiträgen der Teilnehmer 3,5 Stunden. Der Gesprächsstoff ging nicht aus. Für viele endete der Tag mit einem Eis.
Gerne ausprobiert wurde der Mehrgenerationenspielplatz am Sohnreyweg, der bei Erwachsenen überwiegend unbekannt ist.
Seit der ersten Stadtführung vor 3 Jahren hat sich das Gesicht von Letter stark verändert, z.B. der Abriß von Bodelschwinghaus und Altem Rathaus, der Neubau der Grundschule und der Reihenhäuser am alten Spritzenhaus an der Stöckener Straße, sowie der Weggang des Heimatmuseums.
Bei der nächsten Stadtführung werden zumindest Anfänge der neuen Bebauung des Rathausgeländes und des neuen Gemeindehauses St. Michael zu sehen sein.

Letter-fit stellt Volkskönig 2019

Der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. gratuliert ihrem Vorstandsmitglied Jörn Herrmann zur Volkskönigswürde 2019.
Er hat die Ehre von Sven Löhser übernommen, der letztes Jahr auf Heike Herrmann folgte.

Beim Ortspokal traten die Mannschaften von Letter-fit und die Naturfreunde an, beide leider ohne Erfolg.
Nächstes Jahr, neues Glück.

4. Stadtführung Letter

Am 24.8.19 bietet der Verein „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. zum vierten Mal, diesmal im Sommer statt im Winter, die Stadtführung in Letter an. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Offenen Bücherschrank Letter.
Es geht dann ca. 3,5 km durch das Zentrum von Letter, Dauer ca. 2,5-3 Stunden je nach Wetter und Interesse. In Absprache kann die Führung auch verlängert werden.
Es gibt viele interessante Geschichten zu interessanten Orten zu hören. Die Führung ist auch etwas für diejenigen, die bereits daran teilgenommen haben, da sich derzeit viel in Letter verändert. Selbst „alte Hasen“ können noch etwas Neues entdecken.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Kosten 5 €, Kinder bis 18 Jahre frei.
Je nach Wetter bitte auf ausreichend Sonnenschutz und Getränke sorgen.

Viel Neues entdeckt in Garbsen

Die diesjährige Radtour des Vereins „Letter-fit: Miteinander-Füreinander“ e.V. führte nach Garbsen. Tatsächlich kamen alteingesessene Letteraner und gebürtige Garbsener an Stellen, die sie noch nicht kannten. Wie immer war es eine sehr interessante Tour mit viel Neuem.
Bevor es losging gab es von Herrn Hausfeld unverhofft eine Flasche alkoholfreien Sekt.
Die Tour führte über die Marienwerder Brücke zur Flutbrücke über den Kastanienplatz in Alt-Garbsen zur Dorfkirche. Wir hatten Glück und konnten einen Blick rein werfen. Die Kirche, von Friedrich August Ludwig Hellmer erbaut und 1845 eingeweiht,beherbergt eine Orgel aus dem Jahr 1664, die bereits seit 1705 in Alt-Garbsen ist. Weiter geht es am Friedhof Alt-Garbsen vorbei zum neu gebauten Planetencenter. Die „Magistrale“ zieht sich autofrei mitten durch den Stadtteil „auf der Horst“, der 1965 als Wohn- und Arbeiterviertel für bis zu 10.000 Bewohner konzipiert wurde. Die auch nach heutigen Gesichtspunkten moderne Konzeption mit viel grünen Freiflächen, autofreie Mitte, Schwimmbad, Schulen aller Typen und Einkaufsmöglichkeiten und Lokalen überzeugt. Ein Seniorenspielplatz lädt zum Verweilen, doppelt so viele Geräte wie in Letter, der Bärenhof ist durch viele soziale Anbieter, u.a. Soziales Kaufhaus und Tafel, im Rahmen des Projektes Soziale Stadt neu mit Leben gefüllt worden. Durch die abgebrannte und wieder aufgebaute Willehadikirche führte uns die Pastorin.  Die Kirche ist lichtdurchflutet, mit schönen Lichteffekten durch das blaue Fenster. Gerettet werden konnte der Christus, sowie ein geschmolzener Leuchter und die Eingangstüre.
Über eine eigene Fuß- und Radfahrerbrücke gelangen wir über die Autobahn in einen breiten Grüngürtel mit vielen Spielplätzen und Skaterbahn auf die Rückseite von Real und befinden uns im Stadtteil Garbsen-Mitte. Vom Stadtpark aus machen wir eine Schleife an der IGS vorbei und der Wiese, auf der es große OpenAir Konzerte berühmter Musiker gab (Erinnerungen wurden ausgetauscht) zum Berenbosteler See, den wir umrunden, zum Biergarten. Dort gibt es eine ausgiebige Pause im Schatten bei leckerem Bier und schmackhaften Speisen.
Frisch gestärkt durch den Stadtpark zum Schwarzen See, weiter zum neuen Campus, der noch nicht ganz fertig ist, aber zum Wintersemester seinen Betrieb aufnehmen wird. Ein Blick fällt noch auf das Holz-Windrad, das ein Expoprojekt war, bevor es über Havelse und Marienwerder nach Hause. Nach 22 km kommen wir voll neuer Eindrücke und Informationen nach 22 km zufrieden kurz vor 17 Uhr wieder am Bücherschrank an und freuen uns auf die Radtour im nächsten Jahr.